Fragen & Antworten

Möchten Sie uns eine Frage stellen? Nachfolgend haben wir einige häufige Fragen und Antworten zusammengefasst. Bitte melden Sie sich bei uns, wenn Sie noch weitere Auskünfte benötigen- wir werden uns um eine zeitnahe Antwort bemühen.

Vivantes Hospiz gGmbH

Wenckebachstraße 23, 12099 Berlin

Tel. (030) 130 19 1200
Fax. (030) 130 19 1220
Email: hospiz(at)vivantes.de

Ihre Ansprechpartner: Susanne Lemoine

Wie kann ich einen Platz im Hospiz beantragen?

Für eine Aufnahme in unserem Hospiz ist eine Bestätigung der Notwendigkeit einer stationären Hospizversorgung Ihres behandelnden Arztes bzw. eines Palliativmediziners notwendige Voraussetzung. Dies geschieht in der Form eines kurzen Gutachtens.

Unsere Hospiz- und Pflegedienstleitung Frau Susanne Lemoine, unsere stellvertretende Hospiz- und Pflegedienstleitung Frau Michaela Schulze oder unser Sozialdienst beraten Sie gerne und stehen Ihnen bei Fragen und Wünschen zur Verfügung.

Susanne Lemoine
Hospiz- und Pflegedienstleitung
Tel: +49 (30) 130 19 1205
Fax: +49 (30) 130 29 19 1205
E-Mail: susanne.lemoine@vivantes.de

Michaela Schulze
stellvertretende Hospiz- und Pflegedienstleitung
Tel: +49 (30) 130 19 1201
Fax: +49 (30) 130 19 1222
E-Mail: michaela.schulze@vivantes.de

Sozialdienst
Tel: +49 (30) 130 19 1203
Fax: +49 (30) 130 19 1220

Welche Kosten kommen auf mich zu? Wie viel übernimmt der Kostenträger?

Sollte bei Ihnen eine stationäre Aufnahme in unserem Hospiz bzw. eine ambulante Hospizbetreuung erforderlich sein, entstehen für Sie bzw. Ihre Angehörigen keinerlei Kosten. Voraussetzung ist die oben schon genannte (siehe Frage 1) Bestätigung der Notwendigkeit einer stationären Hospizversorgung durch einen Arzt.

Die Kosten für den Aufenthalt im Hospiz werden durch Ihre Krankenkasse übernommen. Allerdings werden den Hospizeinrichtungen derzeit nur 95 % der zuschussfähigen Kosten durch die Krankenkassen erstattet. 5 % der Kosten müssen die Einrichtungen selbst tragen und sind somit auf den kontinuierlichen Zufluss von Spendengeldern angewiesen.

Besteht die Möglichkeit als Angehöriger bei Bedarf im Hospiz zu übernachten?

Das Hospiz verfügt neben den 16 Patientenzimmern über 3 Besucherzimmer. Weiterhin ist in fast allen Zimmern ein ausziehbares Schlafsofa für zwei Personen vorhanden, sodass Angehörige oder Freunde im Patientenzimmer übernachten können.

Was sind SAPV-Ärzte/Innen?

SAPV = Spezialisierte Ambulante Palliative Versorgung

SAPV-Ärzte sind niedergelassene Ärzte/Innen, die sich durch eine mehrjährige spezielle Weiterbildung für die Behandlung von aussichtslos kranken Patienten, qualifiziert haben, z.B. Patienten mit einer Krebserkrankung, bei denen bereits ausgedehnte Tochtergeschwülste festgestellt wurden. Auch wenn solche Patienten nicht mehr geheilt werden können, so kann ein SAPV-Arzt/Ärztin ("Palliativarzt/ärztin") doch enorm viel dafür tun, dass die körperlichen und psychischen Symptome des Kranken erträglich bleiben, wenn nicht gar völlig abklingen.

Was ist Palliative Care?

Menschen, die unter einer aussichtlosen Erkrankung leiden, die einer Heilung nicht mehr zugänglich ist, bedürfen der umfassenden Linderung aller sie belastenden körperlichen und psychischen Symptome, wie Luftnot, Schmerzen, Angst, Übelkeit und vieles mehr. Sie benötigen Zuwendung, menschlichen Beistand sowie beste pflegerische und medizinische Behandlung. Diese Art der Versorgung nennt man "Palliative Care" (lat. pallium= Mantel).

Wie kann ich Ehrenamtliche/r Mitarbeiter/in im Vivantes Hospiz werden?

Wer sich zu ehrenamtlichem Engagement in der Hospizarbeit entschließt, wird vor dem ersten Einsatz geschult und erhält eine umfangreiche Einführung in die Abläufe und Ziele der Hospizarbeit sowie die besonderen Aufgaben ehrenamtlicher Tätigkeit. Die genauen Bedingungen werden im persönlichen Einzelgespräch geklärt. Zudem wird allen ehrenamtlich Tätigen eine regelmäßige Supervision angeboten.

Kontakt

Welche Aufgaben und Tätigkeiten werden von Ehrenamtlichen übernommen?

Ehrenamtliche Hospizarbeit hat viele Facetten. In ihrem Zentrum jedoch steht die patientennahe menschliche Betreuung: die Begleitung des aussichtslos erkrankten Patienten im Sterben nach seinen/ihren Wünschen als unverzichtbare Ergänzung der pflegerischen und ärztlichen Versorgung. Ehrenamtliche Sterbebegleitung hat viele Seiten: Sie reichen von bloßer Anwesenheit über Vorlesen und Gesprächen bis hin zur Hilfe im Haushalt oder bei Behördengängen, Cafe- oder Kinobesuchen und der Erfüllung manch anderer Wünsche des Sterbenden.

Ehrenamtliches Engagement kann sowohl in der ambulanten hospizlichen Versorgung wie auch im stationären Hospiz erbracht werden; außer der Begleitung Sterbender beispielsweise auch als Mitarbeit im administrativen Bereich, in der Öffentlichkeitsarbeit, in der Spendenakquisition oder in gärtnerischen oder hausmeisterlichen Tätigkeit.

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